Im Rahmen der Industry Days des FILMFEST MÜNCHEN hat das Erich Pommer Institut (EPI) am 1. Juli 2026 gemeinsam mit WIFT Germany das Panel "Beyond Talent – The Power of Networks in the Audiovisual Industry" veranstaltet. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Rolle Netzwerke in der audiovisuellen Branche tatsächlich spielen: Wo entstehen Chancen? Wie wirken sich Strukturen auf Karrierewege aus? Und was braucht es neben Talent, um langfristig Verantwortung übernehmen zu können?
Das Publikumsinteresse war groß: Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Die anschließende Fishbowl-Diskussion machte deutlich, wie viele unterschiedliche Perspektiven das Thema in den Vordergrund rückt und wie notwendig ein offener Austausch darüber ist.
Auf dem Podium diskutierten Prof. Dr. Lisa Giehl, Maya Reichert, Rabeah Rahimi und Sarah Schnier. Sie verbanden persönliche Erfahrungen mit einer strukturellen Einordnung und sprachen über Fragen von Sichtbarkeit, Zugang, Resilienz, Ehrgeiz und die oft unsichtbaren Mechanismen beruflicher Entwicklung. Die Kombination aus konkreten Erfahrungsberichten und dem Blick auf das große Ganze bereicherte die Diskussion. Moderiert wurde das Panel von Mara Luka.
Fotos: Filmfest München 2026
Das EPI dankt WIFT Germany für die Zusammenarbeit bei der Konzeption des Panels sowie dem FILMFEST MÜNCHEN, das im Rahmen der Industry Days die Plattform für diesen Austausch bot. Ein besonderer Dank gilt allen Gästen, die mit ihren Fragen und Perspektiven zur Diskussion beigetragen haben. Die aufgeworfenen Themen und Gespräche werden in die weitere Arbeit des EPI einfließen.

Foto: EPI



